Neues aus der Jagdschule "Rotes Schloss" 31.10.+01.11.2012

01.11.2012 - Sechs Tage vorbei - Unser Mut wird immer GRÖSSER, nämlich der "Mut zur Lücke"

Im theoretischen Unterricht werden wir weiter mit §§ des Jagdrechts beschossen! Neben den bereits gehörten Gesetzen ging´s mit den Unfallverhütungsvorschriften, der Bundeswildschutzverordnung und den Naturschutzgesetzen weiter.

 

Auch wurde nochmals das Federwild wiederholt. Das Erkennen der unterschiedlichen Enten geht ja gerade  noch - Aber die Greifvögel sind ein "Kapitel " für sich. Gesperbert, gesprenkelt, getupft, helles, braunes, schwarzes Auge - was gehört zu wem? Momentan noch viele GROSSE ??Fragezeichen??? und eine weitere "Baustelle" für uns.

 

Weiter ging´s mit Viren, Bakterien, Parasiten aus dem dem Fach "Wildkrankheiten".  Manche Krankheiten sind neben dem unappetitlichen Erscheinungsbild auch noch unaussprechlich. - Riesengroße Verantwortung für den Jäger, da einige Krankheiten auch für den Mensch gefährlich sind.

 

Am 31.10. waren wir am Nachmittag wieder auf dem Schießstand. Alle und vor allem Anne waren gespannt, wie sie den Bock ansprechen kann. Steht er noch auf dem Kopf? Ist er weiterhin Kopfüber unscharf zu sehen? Oder klappt das Sehen nun mit der "uralten" Einstärkebrille besser, die wir in einer "Nacht- und Nebelaktion von zu Hause geholt haben. Anne schaute durch das Zielfernrohr und oh Wunder, da Stand der Bock deutlich zu sehen und richtig herum auf allen Vieren. Nur am Anfang etwas schief. - Dies aber nur, weil Anne den Schaft nicht richtig "liebkoste". "Wange an Schaftbacke - ein unbedingtes Muss!" Nachdem dies befolgt wurde, wurde gezielt, geschossen und fünf Mal hintereinander die 10 getroffen. Werner traf nur 3x 10, 2x 9 !!

 

Aufgebaut von diesem tollen Ergebnis ging´s zum "laufenden Keiler". Eine weitere Herausforderung für uns. Uns wurde erklärt auf welchen Punkt wir "mitfahrend" anhalten sollen, um so ins "Schwarze" zu treffen. Gar nicht so einfach überhaupt erst mal die große Scheibe, geschweige ins Ziel zu teffen. Für Anne war die Sau einfach zu langsam. Beim ersten Durchgang waren wir froh überhaupt die Scheibe getroffen zu haben. Beim zweiten Durchgang ging´s dann etwas besser. Werner traf 2x ins Ziel, Anne hatte zumindest den Rüssel (waidmännisch die Scheibe) und die Decke unterhalb des Brustkorbs getroffen. Etwas höher gezielt, wäre es ein Volltreffer gewesen. Auch hier heißt es für uns: Üben, üben und nochmals üben.

 

Dafür sind die Schießegebnisse beim "laufenden Kipp-Hasen" viel besser. Dies liegt wohl auch daran, dass hier mit Schrot geschossen wird.

 

Unsere "beste" Disziplin jedoch ist das Taubenschießen. Hier sind wir gespannt, wann wir das erste mal wirklich bewußt und gezielt treffen. Hier muss Bodo bei uns noch viel Arbeit leisten. Wir, aber vor allem Bodo, sind optimistisch, dass auch dies klappen wird. Wir haben ja erst  1/5  von je 150 Scheiben beschossen.

 

Nach dem Schießen ging´s um 19:00 Uhr zum Ansitzen. Da sich die Sichtverhältnisse während des Ansitzen verschlechterten, hatten wir keine große Ausbeute. Nur ab und zu ein paar blitzende Augen waren zu sehen, so dass wir um 21:00 Uhr den Ansitz Richtung Bett verließen. Wir machten noch einen Zwischenstopp in der Jagsthausener Dönerbude, um an diesem Tag nicht ohne was gegessen zu haben total Müde ins Bett zu fallen. Ein langer, lehrreicher, interessanter und ereignisreicher Tag ging wieder mal zu Ende.

 

PS: Heute haben wir den ersten Test geschrieben. Ergebnis -wie zu erwarten - wir müssen noch ´ne Menge lernen, um die Prüfung zu bestehen. Aber jetzt schnell schlafen. Bald fängt die Schule wieder an.

 

Wir berichten weiter.

 

 

 

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